Fokker DR-I Dreidecker (Guillow’s)

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Fokker DR-I von Guillow's: Baukastenbild

Profil

Hier ist mein aktuelles ‘Winterabendvorhaben’. Der Bericht dazu ist projektbegleitend, deshalb wird er natürlich erst nach den ersten Flügen vollendet - die Fertigstellung kann aber dauern. Bis dahin werde ich kontinuierlich über den Verlauf berichten.

Vorbildgetreuer Mini-Nachbau in Ganzholzbauweise mit jeder Menge Balsa... Eigentlich als Freiflug-Modellbausatz gedacht.

Einsatzbereich

Den Fokker Dreidecker habe ich von meinen Freunden geschenkt bekommen. Er sollte wohl als Anregung dienen, nach jahrelanger Abstinenz wieder der Modellfliegerei zu frönen - mit Erfolg: Zwar wurde der Bausatz nicht das erste ‘Wiedereinsteigsprojekt’, aber nach jetzt wohl ausreichender Lagerung des Holzpakets und einem mit viel Fliegerei verbrachten Sommer scheint es die Winterabende füllen zu wollen. Der Hersteller sieht den Bausatz für Gummimotor- oder Verbrennerantrieb (0,3cm³) und als Freiflugmodell vor. Ich möchte das Ganze natürlich elektrifizieren und fernsteuerbar machen. Mal sehen...

Aufbau

Der Baukasten ist für den ursprünglichen Einsatzzweck recht komplett ausgestattet. Einige Fertigteile erleichtern den Bau: Motorhaube, -spant, -attrappe, Radschalen, Dekorsatz mit Schiebebildern, Gummimotor (Gummi, Luftschraube). Lediglich Klebstoff und Lack fehlt, selbst das Bespannpapier ist (rot eingefärbt) vorhanden. Die Materialqualität läßt an einigen Stellen zu wünschen übrig (das beiliegende Balsapaket ist teilweise nicht sauber gestanzt), aber schließlich ist das ein Baukasten traditioneller Machart und eher für Holzwürmer geeignet, die mit solchen Mängeln souveräner umgehen können. Außerdem liegt der Anschaffungspreis im Bereich von 20US$ - dafür können sich Ausstattung und insbesondere die Fertigteile sehen lassen: sie sind leicht und prima tiefgezogen bzw. gespritzt.
Die Fotos geben einen ersten Eindruck, bessere folgen noch:

Balsateile: Oben einige Bretter mit mäßig gestanzten Teilen, unten ein vielfach längs geschlitztes Brett - das werden SLW-/HLW-Rippen und Rumpfgurte!... Der ausgebreitete Baukasteninhalt. Oben der Bauplan, daneben die Anleitung und der Umkarton.
Motorattrappe Fertigteile: Oben der Dekorbogen, darunter Bespannmaterial, auf dem von links Radhälften, Motorspant und Antriebsgummi liegen. Darunter Tiefziehteile und der Prop.

Ein umfassender Plan wird auch mitgeliefert, die Anleitung (Umfang entspricht etwa 3 Seiten DINA4) ist wie jeder Text im Baukasten in Englisch verfaßt (logisch, der Hersteller ist in USA angesiedelt):
Paul K. Guillow, Inc. - 40 New Salem Street - P.O. Box 229 - Wakefield, MA 01880 - USA, siehe:
http://www.guillow.com

Da könnte der Importeur nachbessern und zumindest die Texte für weniger anglophile Zeitgenossen in deutscher Schriftform beilegen. Denjenigen, die der Englischen Sprache zumindest in Schrift kundig sind, werden aber wegen der klaren Formulierungen keine nennenswerten Hürden den Erfolg verbauen. Einziges Manko: die Teile, auf Plan und Material sauber bezeichnet, tauchen mit dieser Numerierung nicht in der Beschreibung auf. Man muß also schon sein Vokabular anstrengen und genau wissen, von melchem Mikroteil da schon wieder die Rede ist...

Hier ist selbstredend mit filigranster Balsakonstruktion zu hantieren und für E-Flug in dieser Modellgröße muß man beim Bau sowieso mit jedem Gramm zu sparen. Deshalb würde ich als Zielgruppe eher die mit fortgeschrittener Bauerfahrung ausgestatteten Modellpiloten ansehen.

Basteln

Vorbereitung

Inzwischen habe ich die Gewichte der Baugruppen erfaßt. Die Angaben beziehen sich auf die noch nicht aus dem Verbund gelösten Teile. So wird sich das Rohgewicht noch um die Balsaabschnitte sowie Papier- und Kunststoffreste reduzieren, aber wer weiß wieviel da am Ende noch hängenbleibt. Vorerst sehen die harten Fakten also folgendermaßen aus:

Balsaleisten für Nasen- und Endleisten / Holme:

Balsastreifen für Leitwerksrippen / Rumpfgurte:

Balsabretter für Spanten, Rippen, Leitwerk:

Räder (ohne Achse):

Motorspant:

Luftschraube (mit Welle und Kupplungsdraht):

Tiefziehteile (Motorhaube, -attrappe, Pilot):

Bespannpapier:

Summe:

15g

6g

94g

12g

7g

7g

36g

15g

192g

RC-Ausrüstung:

2x Servo Graupner C261 + Kabel + Stecker = ~20g
1x Empfänger Webra Nano S6 = ~16g
1x Steller mit BEC Jeti oder Simprop = ~25g
Summe ~61g

Antrieb:

7x Akku Micro (AAA) NiMH á 13g + Kabel, Stecker, ‘Schlumpfschlauch’ = ~95g
1x Motor Klasse Speed 280 + Getriebe + Prop= ~80g
Summe ~175g

Macht alles zusammen also ungefähr - äh - genaugenommen... 428 Gramm Material im Einsatz. UFF! Ich hoffe ein Fluggewicht unter 480 Gramm hinzukriegen. Wird nicht einfach, da ich eigentlich außer dem Antrieb kein spezielles Slow-Flyer-Geraffel anschaffen wollte, ich werde eben mein kleinstes Equipment einsetzen. Wenn als Flugakku noch was mit den NiMH Varta-Micros hinzukriegen ist, könnte es klappen - obwohl speziell die Balsateile gestern beim Wiegen schon einen ziemlich windigen Eindruck hinterlassen haben.

Bleiben also noch etwa 60g für’s Kleinzeug wie Flächenhalterung (nicht demontierbar vorgesehen), Anlenkungen und Finish.
Na ja, vielleicht kann man mit den Kohlerovings, die sich Freund Nücke letzte Woche angeschafft hat, noch was gegen die Gewichtsbilanz tun - prima wenn man Freunde hat...

So, das Baubrett ist da: Ich hab’ mir bei der ‘besten Ehefrau von allen’ ein Brett aus einem Regal geliehen. Danach fand ich noch ein paar Bastelkartons (die Rückseiten von Schreibblöcken hätten’s auch getan), die jetzt mit Kreppband auf das Brett geklebt sind. Das ist schön eben und man kann die Balsateile prima mit Stecknadeln festpinnen (die Stecknadeln kamen natürlich auch von der ‘besten Ehefrau von allen’...).

Baubeginn

Der Aufbau sollte laut Anleitung mit dem Rumpf beginnen, aber ich hab’ mal mit den Leitwerken angefangen, um ein Gefühl für das filigrane Material zu bekommen. Na ja, die einzelnen Teile aus den Balsabrettern zu lösen ist schon ziemlich mühsam, weil die Stanzungen eher drittklassig sind. Fast jedes Teil muß man mit dem Balsamesser ausschneiden. Guillow’s gibt hierzu den Tip, die Rückseite aller Balsabretter auf einer ebenen Unterlage mit dem Schleifklotz zu bearbeiten. Typisch Amis: Den Kniff verkaufen sie dann auch noch als Klasse Trick, um das Gewicht der Teile zu reduzieren... Trifft zwar zu, aber als wirkliche ‘Königslösung’ taugt das doch nicht, weil die Stanzteile nicht vollständig durchgestanzt sind und deren Kanten durch die Stanzwerkzeuge verhunzt sind - Nacharbeit ist also auf jeden Fall angesagt. Die Guillow’s-Fokker ist eben kein moderner CNC-Bausatz - die Modellkonstruktion ist übrigens genau 40 Jahre alt! Dennoch empfehle ich, die Teile mit Unterstützung des Schleifklotzes aus den Brettchen zu lösen. Es ist immer noch aufwendig genug, die  Spanten an den Stellen zu lösen, die durch das Anschleifen nicht bis zur Stanzung abgenommen werden können - die Holzstärke soll ja auch nicht zu sehr darunter leiden...
In der Bauanleitung wird empfohlen, den Plan auf eine ebene Unterlage zu legen und dann mit Wachspapier abzudecken. Darauf können dann die einzelnen Baugruppen zusammengefügt und mit den Stecknadeln fixiert werden, bevor sie verklebt werden. Wachspapier funktioniert gut, wenn man Holzleim verwendet. Dagegen verbindet CA-Kleber auch Holz und Wachspapier - nicht hundertprozentig zwar, aber um die Leichtbaukonstruktion beim Abnehmen zu beschädigen reicht’s allemal. Und da Sekundenkleber aus Gewichtsgründen hier erste Wahl ist, fällt Wachspapier als Trennlage aus.
...Frischhaltefolie übrigens auch - wie mein unfreiwilliges Experiment beweist. Eine ordentliche Folie ist daher angeraten (kann man sich prima aus Muttern’s Gefrierbeuteln ausschneiden (am besten aus neuen, die haben noch keine Ecken und Falten).

Leitwerk

Seitenleitwerk (ist eigentlich ein Pendelruder) und HLW sind schnell fertig. Man traut sich gar nicht richtig, die kleinen Teile überhaupt anzufassen, so zerbrechlich sind sie. Beim HLW hab’ ich die Nasenleisten mit halbierten Kohlefaserstäben beklebt, um noch ein Mindestmaß an Torsionsstabilität zu erreichen - schließlich muß da noch ein Ruder ausgeschnitten werden, das beim Freiflieger nicht vorhanden ist. Und damit wär’s kein geschlossener Rahmen mehr. Außerdem wurde auf den ‘Holm’ noch ein achtel Kohleroving aufgelegt.

Seitenleitwerk (-ruder) rohbaufertig

Seitenleitwerk (-ruder) rohbaufertig

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Höhenleitwerk rohbaufertig

Höhenleitwerk rohbaufertig

Das SLW wurde nach Plan gebaut und nur im unteren Bereich an der Vorderseite mit einem Stückchen Balsa verstärkt, um die Anlenkung befestigen zu können. Da der Aufbau jeweils auf dem Plan geschieht, ist bis hier jedes Teil einwandfrei identifizierbar, also keine besonderen Tricks zu beachten.
Bespannung und Anlenkungen kommen erst später, nach dem Vermessen dran. Deshalb geht’s jetzt erst mal weiter mit dem...

Rumpf

Zuerst sollten die Spanten aus den Balsabrettchen gelöst werden. Da die folgenden Arbeiten zügig vonstatten gehen, kann man natürlich gleich alle Spantenhälften herauslösen. Dabei sollte man allerdings sorgfältig vorgehen, damit die Rumpfform erstens sauber aussieht und zweitens auch geometrisch korrekt aufgebaut wird - bei diesen Größenordnungen äußerst wichtig! Danach die Teile für oberen und unteren Rumpfkiel auf dem Plan ausrichten und mit Nadeln fixieren. Hier auf genaue Paßform der Teile achten, ich mußte z.B. die Nahtstelle am Rumpfende nachschleifen, weil deren Lage mitverantwortlich für die Lage des HLW ist. Diese Teile miteinander verkleben, dabei darauf achten, daß der CA-Kleber die Teile über die gesamte Nahtlänge benetzt.

Jetzt können die Spanten an den auf dem Plan eingezeichneten Stellen plaziert und fixiert werden. Hier ist auf absolut rechtwinkliges Einsetzen Wert zu legen, sonst können die anderen Spantenhälften nicht lagerichtig eingesetzt werden und später verlaufen die Rumpfgurte in Wellen an der Außenseite entlang. Der Halbspant auf Höhe der Tragfläche scheint generell nicht ganz maßhaltig gestanzt zu sein - er drückte bei mir den Rumpfgurt, der auf halber Höhe verläuft, deutlich nach oben. Ich würde ihn daher erst direkt vor dem Einlegen dieses Gurtes einpassen.
Wenn die Spanten aufgeklebt sind, kann das halbe Rumpfboot vom Plan abgenommen werden. Jetzt gilt es, die anderen Spantenhälften quasi ‘freihändig’ auf der rechten Seite des Rumpfboots aufzubringen. Zuerst ist jedes Teil einzeln einzusetzen und auf Paßgenauigkeit zu prüfen. Besonderer Augenmerk gilt den Nahtstellen zwischen linkem und rechten Teil. Wer die linke Seite sauber verarbeitet hat, kann jetzt einfach ein Lineal über die linken Spanten legen und als Anschlag verwenden. Die Spanten werden so Stück für Stück angeklebt, bis alle Ihren Platz gefunden haben.

Danach kommen die Rumpfgurte auf die Grundkonstruktion. Dabei gibt es bis auf die saubere Lage in den Spanten nichts Besonderes zu beachten. Bei den seitlichen Gurten habe ich die am Stärksten belasteten durch einen 2mm-GfK-Stab ersetzt. Er gibt dem Rumpf etwas mehr Längsstabilität, ohne viel Mehrgewicht zu verursachen. Am Rumpfende wurden sie nach Anschleifen in sehr flachem Winkel bis ganz hinten angeklebt, so werden die Längskräfte gut in die ganze Konstruktion eingeleitet. Wer mehr Geld locker macht und noch ein halbes Gramm sparen will, kann auch einen Kohlestab einlegen.

Diese Faserverbundstäbe (GfK und CfK) gibt’s übrigens im Drachenhandel oft günstiger als im Modellbaufachladen. Dabei darf man aber Äpfel nicht mit Birnen vergleichen: Im Modellbauladen gibt’s meist nur die Stäbe mit deutlich höherem Fasergehalt und geringerem Harzanteil. Die sind leichter, stabiler, schwieriger zu fertigen und damit ungleich teurer - optisch übrigens auch nur für ausgefuchste Fachleute und im direkten Vergleich oder nach genauer Untersuchung zu unterscheiden. Für diese Anwendung reicht mir die Ware mit geringerer Qualität - zumal’s ein ‘Low-Budget-Projekt’ sein soll. Echte Slow-Flyer-Freaks würden natürlich teureres Material nehmen....

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Rumpf im Rohbau

Den hinteren Einleimer zwischen den Gurten am vorletzten Spant braucht man hier nicht, er dient lediglich als Verstärkung für die hintere Aufhängung des Gummistrangs, falls der Gummiantrieb eingebaut würde. Je nach Güte des gelieferten Balsaholzes kann man ihn zwar einsetzen, der (Gewichts- und Zeit-) Aufwand lohnt aber nur, wenn sich der Rumpf zu stark verwinden läßt. Da man in dieser Bauphase noch keine endgültige Aussage hierüber treffen kann, ist dieser Schritt auch bis direkt vor der Bespannung zu verschieben

Den Einleimer, der auf beiden Rumpfseiten als Auflage für die untere Tragfläche vorgesehen ist, bringt man übrigens nur durch ‘Verbiegen’ formschlüssig eingebaut. Nach einigem Knobeln und erfolgloser Suche nach Hilfen in Anleitung und Plan habe ich ihn einfach zuerst am dritten Spant und dem Halbspant außen dem Spantverlauf folgend fixiert. Danach konnte ich ihn verdrehen und dem Verlauf der Spantkontur des zweiten Spants folgend festkleben.

Das sieht dann so aus (Wer genau hinsieht, kann die Torsion des Einleimers nachvollziehen):

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Detail: Rumpfeinleimer untere Tragflächenauflage

Eigentlich sollte man so langsam die Montageplätze für die Servos festlegen und leichte aber stabile Aufhängungen zu erfinden. Die selbst angedachte Wartungsöffnung ist auch noch nicht vergessen.
Aber wie vor einigen Tagen bereits angedroht, hab’ ich mir die Modellbauerische Freiheit genommen, woanders weiterzumachen. Also weiter mit den...

Tragflächen

Weil ich neugierig bin, wie der Übergang von Rumpf zu unterer Tragfläche aussehen wird, habe ich mit dem kleinsten der Flügel angefangen. Wie bei allen Flächen empfehle ich dringend, die Rippen zuerst aus den Balsabrettchen zu lösen, zu einem Block zusammenzuklemmen und auf gleiches Maß und gleiche Form zu schleifen. Ansonsten gibt’s nicht viel zu beachten. Ich habe allerdings entgegen der Anleitung die Schäftung der Holmen und Nasenleisten länger gemacht und den Übergang von einer Leiste zur anderen von oben nach unten angesetzt (nicht wie empfohlen von vorne nach hinten). Dadurch wird die Klebefläche größer und die Festigkeit etwas besser. Wenn die Teile sauber mit CA-Kleber verbunden werden, wird im Falle eines Falles sowieso die Leiste brechen und nicht die Klebestelle...
Die auch vertikal beanspruchten Stellen in Nähe der Rumpfaufnahme wurden zusätzlich mit CA-Kleber und Mikrofüller versteift. Danach sieht die Rohbaufläche folgendermaßen aus:

Rohbau untere Tragfläche

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Danach ging’s an die mittleren Tragflächenhälften. Weil ich mir noch nicht ganz schlüssig bin, ob ich die Kiste nicht doch zerlegbar mache, habe ich die Leisten zum Rumpf etwas länger gelassen. Wegsägen kann man später immer noch.
Schlimm wird’s nur wenn man feststellt:

“Sonderbar - schon dreimal abgenommen und immer noch zu kurz...”

Besonderheiten gab’s keine, nur die Paßform der Abdeckbögen an den inneren Rippen ließ zu wünschen übrig - so mußte eben der Mikrofüller wieder mal herhalten. Aber insgesamt gesehen nimmt die Sache schon brauchbare Formen an:

Rohbau mittlere Tragflächenhälften

Als nächstes ist fällig: ...Richtig geraten, die obere Tragfläche.

Tja, das mit der zweiten Wochenhälfte war ja wohl nix, der Job hat einen Schnelleinsatz gefordert und so blieb’s beim bisherigen Baustatus.

Das war aber nicht der einzige Grund...

Das ENDE ?...

...sondern: Die ‘beste Ehefrau von allen’ ist schuld! (Wofür die Arme in diesem Projekt wieder alles herhalten muß, tststs...)

Dabei hat sie der kleinen Fokker nicht etwa mit unqualifiziertem Einsatz von Haushaltsgeräten den Garaus gemacht - schlimmer noch:
Heftige verbale Attacken, als ich das bisherige Rohbauergebnis einfach mal zur Musterung zusammengefügt hatte, froren den Fortschritt des Bauprojekts im (vorläufig?) jetzigen Zustand ein:

“OOOOOHH, sieht DIE aber toll aus - Du willst doch nicht etwa wirklich damit fliegen? Die ist doch viel zu schade dafür - häng’ sie lieber ohne Bespannung hier ins Wohnzimmer!...”

Na ja, man kann ihr einfach solche Wünsche nicht ohne weiteres abschlagen...
Aber den Drang, im Winter doch was kleines für die Halle zu bauen, konnte sie nicht ersticken: Flugs wurde als Überbrückung das nächste Projekt in Angriff genommen: Die
BLERIOT III...

Also: An dieser Stelle vielleicht später...?

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